Diagnostik

Auf die Befragung des Patienten (Anamnese), insbesondere zum Unfallhergang, folgt die körperliche Untersuchung. Die klassische Methode, um einen Knochenbruch festzustellen, ist eine Röntgenuntersuchung. Die Röntgenaufnahmen bilden nur die Knochen, nicht aber die Sehnen, Muskeln und Bänder ab. Bei fast jedem Bruch lassen sich auf den Bildern Stellung und Anzahl der Bruchstücke erkennen. Röntgenbilder zeigen außerdem, ob ein Gelenk betroffen ist oder die Bruchenden gegeneinander verschoben sind. Bei komplizierten Knochenbrüchen kann zudem eine Computertomografie zum Einsatz kommen, bei Brüchen mit Beteiligung der Weichteile auch eine Magnetresonanztomografie (MRT).