Sprunggelenk- und Fussknochenfrakturen

Die Behandlung von Knochenbrüchen am oberen Sprunggelenk (Aussenknöchel, Innenknöchel und Sprungbein) sowie am Knochen des Fusses (Fersenbein, Fusswurzel, Mittelfuss und Zehen) erfolgt individuell.

Abhängig von der Lokalisation des Knochenbruches, vom Ausmass der vorhandenen Fehlstellung und von anderen Faktoren wie Alter des Patienten, Knochenqualität, Gelenkbeteiligung und Zustand der Weichteile kann die Therapie konservativ (Ruhigstellung/Entlastung) oder chirurgisch/operativ (Stabilisation des Knochens mit Metallimplantaten) erfolgen.

Ziel der Behandlung im Allgemeinen ist die Wiederherstellung der Anatomie des betroffenen Knochensegmentes und somit die Wiedererlangung der normalen Funktion und darüber hinaus das Vermeiden von Spätschäden wie z. B. Arthrosen.

Die Beurteilung und schliesslich der Entscheid, in welcher Art die Behandlung erfolgen soll, muss individuell geschehen.