Autologe Knorpelzelltransplantation (ACT)

Zu Beginn der 1990er Jahre entwickelten schwedische Mediziner ein neues Verfahren der autologen Knorpelzelltransplantation. Dabei injizierten sie Knorpelzellen direkt in ein Gelenk. Die Knorpelzellen bildeten schließlich neues Gewebe. Als Voraussetzung dafür gilt ein umschriebener Gelenkknorpeldefekt in der Größe von 2 - 10 cm², bei intakten Bandverhältnissen, geraden Beinachsen und vorhandenen Menisci und einem Patientenalter zwischen 19 und 50 Jahren. Eine generelle Gelenkabnützung (Arthrose) stellt derzeit keine Indikation für die Durchführung einer Knorpelzelltransplantation dar.