Knochen-Knorpel-Transplantation

Ein weiteres Verfahren zur Deckung von begrenzten Knorpeldefekten ist die Knochen-Knorpel-Transplantation. Hierbei wird aus einer Region des Kniegelenkes, die nicht in der Belastungszone liegt, ein Knorpel-Knochen-Zylinder ausgestanzt und an der Stelle des Defektes eingebracht. Der Eingriff kann in offener oder arthroskopischer Technik durchgeführt werden. Zwei bis drei Monate Schonung und intensive Physiotherapie sind für den Heilungsprozess zwingend. Vor allem bei Schäden im Bereich des Knie- und Sprunggelenkes ist der beschriebene Eingriff erfolgreich. Allerdings findet das Verfahren seine Grenze durch die Größe des Transplantats. Allogene Knorpeltransplantationen - bei welchen der Knorpel von einer anderen Person stammt - sind ebenfalls möglich, werden aber in Europa kaum durchgeführt.