Mikrofrakturierung

Zur Behandlung kleiner umschriebener Gelenknorpeldefekte wird der subchondrale Knochen durch Anbohrung und Mikrofrakturierung eröffnet. Mit Bohrern oder spitz zulaufenden Ahlen werden kleine Löcher in den subchondralen Knochen erzeugt. In der Folge kommt es zu Blutungen aus dem Knochen und Stammzellen haften an der Defektstelle an. Unter Entlastung des Kniegelenkes und Bewegung mittels Motorschiene differenzieren sich diese Zellen nach einigen Monaten zu Faserknorpel und füllen den Knorpeldefekt auf.